Abendkleid 34

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Nimmst du die Pille? Auf diese Frage antworten die meisten Frauen in ihren Zwanzigern mit einem eindeutigen „Ja“. Verständlich, denn die Pille erleichtert uns viele Dinge. Die Einnahme ist unkompliziert und bringt zudem ein paar sehr angenehme Nebeneffekte mit sich. Doch welchen Hormoncocktail Frauen täglich zu sich nehmen & welche Neben- und Nachwirkungen auftreten können, wird häufig wenig bis gar nicht thematisiert. Wir finden, es fehlt eine angemessene Informationspolitik! Diese Kluft wollen wir schließen und läuten nach ausgiebiger Recherche und Gesprächen mit Expertinnen die Themenwoche „BitterSweet“ rund um die Antibabypille ein, um dich umfassend und differenziert zu informieren.Die Pille – sie löste in den 1960er Jahren eine sexuelle Revolution aus und ist noch heute das am meisten verwendete Mittel zur Empfängnisverhütung, gerade für junge Frauen und Mädchen in der Pubertät. Die Angst vor Schwangerschaften scheint gerade in jungen Jahren so groß zu sein, dass sie vielen Mädchen oft sehr schnell verschrieben wird, manche bekommen sogar ein paar Packungen „zum Probieren“ kostenlos mit nach Hause. Aber sie dient nicht nur zur Empfängnisverhütung, auch als Lifestyleprodukt wird sie sehr gerne verschrieben, sorgt sie doch für reine Haut, tolle Haare und einen geregelten Zyklus. Alles Dinge, die man als Spätpubertierende ziemlich super findet. Was auffällt, ist die geringe Aufklärung über mögliche Nebenwirkungen, die teilweise sogar lebensgefährlich sein können, wie Thrombosen zum Beispiel. Aber auch Depressionen und Migräne sind Leiden, mit denen sich viele Frauen auseinandersetzen müssen, wenn sie die Pille nehmen. Natürlich gibt es auch positive Beispiele von Frauen, die super mit der Pille zurecht kommen oder denen sie sogar hilft.Wir haben 29 Frauen nach ihren Erfahrungen mit der Antibabypille befragt und ein paar sehr interessante Antworten bekommen. Einige Berichte sind positiv, andere negativ, alle regen sie zum Nachdenken an und verdeutlichen einmal mehr, dass in Sachen hormoneller Verhütung differenzierter und umfassender aufgeklärt werden muss.Sophia, 33: „Mit meinen Magenschmerzen bin ich sprichwörtlich durch die Hölle gegangen.“Ich habe die Pille von 16 bis 18 genommen. Ich bin in Brandenburg aufgewachsen und bei uns war es einfach völlig normal, die Pille zu nehmen, sobald man sexuell aktiv war. Ich glaube, die Angst vor Teenagerschwangerschaften war ziemlich groß, obwohl ich in einem Umfeld aufwuchs, in dem es keine solcher sehr frühen Schwangerschaften gab.Ich bekam Hautprobleme, Übelkeit, schmerzende Brüste und wechselte ständig die Pillenmarke, was einen ziemlich krassen Effekt auf meinen Körper hatte, da er ja noch im Wachstum war. Ich hatte plötzlich immer Magenschmerzen und ständig Hunger, da die Schmerzen auf nüchternen Magen schlimmer wurden. Immer wieder hatte ich mit Magenkrämpfen zu kämpfen, welche mehrere Stunden anhielten und wegen denen ich des Öfteren sogar einen Krankenwagen rief. Ganze fünf Krankenhausaufenthalte und eine ziemlich traumatische Magenspiegelung später, wurde mir nahegelegt, eine Therapie zu machen, da die Magenspiegelung ergebnislos blieb und meine Schmerzen offensichtlich psychosomatischer Natur sein mussten. Dann kam mir der glorreiche Gedanke, dass die Schmerzen ja auch von der Pille kommen könnten, da die Attacken das erste Mal ein paar Wochen nach meiner ersten Einnahme auftraten. Ich setzte die Pille ab und blieb seitdem von Magenschmerzen verschont, Magenprobleme habe ich seitdem fast nie.Foto: Sophia GieseckeAlice, 24: „Nach meinem Schlaganfall musste ich das Sehen und auf einem Bein Stehen komplett neu erlernen, das hat zwei Jahre gedauert.“Ich habe die Pille nur ein halbes Jahr lang genommen, als ich 19 war. Ich habe furchtbare Zyklusstörungen, die mich in der Schule ganz schön fertig machten. In meinem neuen Leben in Berlin wollte ich nicht darüber nachdenken müssen und die Pille war da natürlich der beste Weg.Am Anfang begann ich dreimal die Woche eine Migräneaura zu bekommen. Meine Libido wanderte gen Null. Daran gewöhnte ich mich aber schnell und war einfach nur glücklich darüber, dass meine Zyklusstörungen endlich weg waren. Bis ich dann auf einem Konzert war und plötzlich nichts mehr sah und die schlimmsten Kopfschmerzen meines Lebens bekam. Nach mehreren Tagen brachte mich eine Freundin ins Krankenhaus. Die Diagnose kam ziemlich schnell: Schlaganfall, erzeugt durch eine Embolie. Eine Thrombose ist durch ein kleines Loch in meinem Herzen – das übrigens jeder fünfte Mensch hat! – ins Hirn gewandert. Natürlich lässt sich nie zu 100 Prozent sagen, wodurch die Thrombose letztendlich entstanden ist, aber bei einer jungen Frau ohne jegliche Neigungen dazu, ist die Wahrscheinlichkeit einfach sehr hoch, dass es an der Pille lag.Das Medikament, das meine Probleme in Luft auflöste und die einfachste Verhütungsmethode war, durfte ich nun nicht mehr nehmen. Mittlerweile bin ich froh darüber. Meine Libido ist wieder da und ich fühle mich auch generell besser. Es ärgert mich so sehr, dass die Gefahren so klein gemacht werden! Ich kenne zufällig noch vier weitere Mädels, die auch eine Thrombose erlitten hatten. Also einer Wahrscheinlichkeit von zwischen jeder 10.000sten und 100.000sten entspricht das nicht.Foto: Sophia GieseckeKatharina, 33: „Die Pille ist momentan das einzige Mittel gegen Endometriose“Ich habe bereits mit 13 Jahren die Pille genommen – sehr, sehr früh. Kurz danach hatte ich auch bereits mein erstes Mal und an Kondome haben wir damals nicht unbedingt gedacht – leichtsinnig, aber wir waren ja auch einfach noch mega jung. Als ich 26 war, habe ich sie abgesetzt, weil ich ein Kind wollte, doch dann bekam ich eine Endometriose-Diagnose. Fünf künstliche Befruchtungen später habe ich mit 32 wieder mit der Pille angefangen, weil sie momentan das einzige Mittel gegen Endometriose ist, denn das allergrößte Problem für mich nach Absetzen der Pille war, dass ich ab da meine Tage bekommen habe, was für mich die höllischsten Schmerzen auf Erden bedeutet.Als ich die Pille das erste Mal genommen habe, hat es die ersten Jahre gut geklappt. Keine Stimmungsschwankungen, keine Gewichtszunahme. Das kam dann erst so mit 25 Jahren – ich hab sie dann abgesetzt. Jetzt hilft mir die Pille dabei, ein fast schmerzfreies Leben zu führen – ohne Pille war das die letzten Jahre nicht möglich.Da ich wegen geschlossener Eileiter nicht schwanger werden kann, nehme ich die Pille als Medikament durch, um meine Tage nicht zu bekommen und nicht zur Verhütung.Foto: Sophia GieseckeAnna, 32: „Ich litt unter Seh-, Sprach-, Durchblutungsstörungen, die teilweise bis zu 24 Stunden anhielten.“Ich habe die Pille von 17 bis 30 durchgängig genommen, um zu verhüten. Mit Anfang 20 bekam ich dann plötzlich in regelmäßigen Abständen Migräne mit Aura. Manchmal ist dabei meine Zunge oder mein halbes Gesicht eingeschlafen. Dann hatte ich über Stunden blinde Flecken im Sichtfeld, die es unmöglich machten das Haus zu verlassen. Bei extremen Attacken konnte ich weder normal sprechen, noch schreiben. Einen möglichen Zusammenhang zur Pille hat weder mein Hausarzt noch der Frauenarzt oder der Neurologe hergestellt.Im vergangenen Jahr hat mich meine neue Frauenärztin in Berlin dann gefragt, wie gut ich die Pille vertrage und ob es mögliche Nebenwirkungen gibt. Als ich ihr von meiner Migräne mit neurologischen Symptomen erzählt habe, hat sie mir sofort geraten, die Pille abzusetzen.Erst nach einem halben Jahr ist mir aufgefallen, dass ich keine Migräne mehr bekam. Auch Stimmungsschwankungen, die mir zuvor nicht unbekannt waren, wurden seltener. Während ich früher immer wieder unter – Achtung Eigendiagnose – depressiven Verstimmungen litt, bin ich jetzt ausgeglichener, insgesamt motivierter und eher positiv gestimmt. Es ist jetzt fast ein Jahr her, dass ich die Pille abgesetzt habe, und meine Periode bleibt immer noch aus. Meine Frauenärztin rät mir dazu erneut Hormone zu nehmen, um den Zyklus auszulösen. Ich bin skeptisch. Bisher habe ich das Präparat einmal genommen und habe sofort den Einfluss der Hormone auf meine Psyche gemerkt. Nachdem ich dann einmal wieder meine Periode hatte, hat sich trotzdem nichts mehr eingependelt. Mittlerweile bin ich nur noch genervt.Name wurde geändert, der richtige Name ist der Redaktion bekannt.Foto: Sophia GieseckeVivien, 30: „Die Pille hat damals eine bleibende Essstörung hinterlassen“Ich habe die Pille fünf Jahre lang genommen, ab dem 17. Lebensjahr. Ich war als Teenager extrem unsicher, wurde gemobbt und hatte nicht viele Freunde. Ich lebte zurückgezogen und fand mich immer fett, obwohl ich es nicht wahr. Ohne mit mir über die Vor- und Nachteile zu sprechen, verschrieb mir meine Frauenärztin die Pille, als ich meinen ersten Freunde hatte. Ich weiß nicht mehr genau, wann es anfing, aber ich bekam Bulimie, die sich über die Jahre verfestigte. Meine Mutter war ziemlich hilflos und ich belas mich – mir schon relativ früh darüber im Klaren, dass ich die Krankheit hatte – dazu, wurde sie aber nicht los. Ich setzte nach drei Jahren Beziehung die Pille kurzzeitig ab, wodurch die Bulimie fast verschwand. Nach kurzer Zeit begann ich wieder die Pille zu nehmen und die Bulimie kam zurück – das verstand ich, als ich Hilfe bei einer Organisation suchte, die mir dazu riet, die Pille abzusetzen. Die Pille wirkte so sehr auf meine Psyche ein, dass sich die Demütigung und Unsicherheit in der Jugend in einer Krankheit festsetzten, auf die ich keinen Einfluss hatte.Die Bulimie verging schleichend, nachdem ich die Pille absetzte, ich hatte mir natürlich auch fest vorgenommen, die Krankheit loszuwerden. Sie hat allerdings auch eine bleibende Essstörung hinterlassen – vom ständigen Aufzählen der zugenommen Mahlzeiten bis hin zur strickten Planung der Mahlzeiten, um regelmäßig zu essen –, gegen die ich nur mit Mühe ankomme.Name wurde geändert, der richtige Name ist der Redaktion bekannt.Foto: Sophia GieseckeRea, 30: „Mit Pille war ich rundum zufrieden und in touch mit meinem Körper.“Bei mir wurde relativ früh eine Hormonstörung festgestellt, die am leichtesten mit einer Mikropille zu behandeln war: ein Überschuss an männlichen Hormonen, der nicht weiter untersucht wurde, weil er, ich erinnere mich noch an den Spruch der Frauenärztin, für Frauen mit meiner „Pigmentierung auch nicht untypisch“ sei. Da ich, wie wahrscheinlich jeder Teenager, das Selbstbewusstsein einer Erbse hatte, wollte ich bloß so „normal“ und mädchenhaft wie möglich sein, also habe ich das nicht weiter hinterfragt.Ich hatte nie Probleme mit der Pille. Und da sich der Zeitraum, in dem ich damit anfing, ungefähr mit der Phase überschnitt, in er ich sexuell aktiv wurde, hat das als zusätzlicher Schutz vor Schwangerschaften ganz gut gepasst. Ich war dann auch acht Jahre lang relativ konstant in festen Beziehungen und tatsächlich hat auch jeder meiner Partner ohne Wenn und Aber die Hälfte der Kosten übernommen. Meine Haut hatte einen großartigen Glow, meine Stimmung war konstant, mein Gewicht war gesund und stabil, meine Periode kam regelmäßig, meine Haare waren voller, ich war rundum sehr zufrieden und in touch mit meinem Körper.In den ersten Wochen, nachdem ich die Pille abgesetzt habe, erinnere ich mich an ein total überwältigendes Gefühl der Leichtigkeit. Dann hat sich allerdings relativ schnell eine Abwärtstendenz abgezeichnet: Zuerst kam meine Periode knapp ein Jahr lang gar nicht; meine Gynäkologin sagte nur, das sei normal und Menschen würden von Natur aus sowieso nicht jeden Monat und zum exakt selben Zeitpunkt menstruieren. Nach 9neun Monaten war es dann aber doch auffällig. Dann wuchsen mir plötzlich Haare an Stellen, von denen ich nicht mal wusste, dass da überhaupt welche wachsen können. Ich legte innerhalb kürzester Zeit unverhältnismäßig an Gewicht zu. Depressive Phasen, die mit Pille wirklich gen Null gingen, wurden intensiver und länger. Mein Hautbild und meine Haare haben sich verschlechtert. Das alles war erneut wie weggeblasen, als ich mit 27 noch einmal auf eine Pille gesetzt wurde, die ich aber im letzten Jahr schockartig absetzen musste, weil ein Gendefekt festgestellt wurde, der es mir untersagt, Hormone zu nehmen. Seitdem ist alles Negative wieder da und grinst mir täglich fies ins Gesicht.Foto: Sophia GieseckeMiriam, 33: „Ich habe endlich wieder Lust auf Sex.“Ich war 16 und stand vor meinem ersten Frauenarztbesuch. Zu der Zeit fing ich auch an, sexuell aktiv zu werden. Ich hatte keinen festen Freund, somit spielte diese Art der Verhütung keine Rolle für mich, nichtsdestotrotz empfahl der Arzt mir die Mikropille. Er quatschte dann noch was von besserer Haut (ich hatte null Pickel) und Gewichtsreduktion (yay das klingt gut! Ironie off). Ich nahm das Angebot dankend an, denn es war scheinbar „normal“ in dem Alter die Pille zu nehmen. Später, in den festen Beziehungen, spielte sie eine große Rolle für mich, da ich nicht besonders auf Kondome stehe und so der Sex mit meinen Partnern schöner für mich war.Ich habe zunächst die Pille genommen und bin dann zwischenzeitlich auf den Verhütungsring, dann wieder auf die Pille umgestiegen. Bei allen Mitteln war allerdings der Effekt der gleiche: Meine Libido war quasi tot. Keine Lust auf Sex zu haben ist natürlich eine sehr effektive Verhütungsmethode. Es war ein krasses Gefühl, als ich die Pille endlich absetzte. Sehr schnell kam mein sexuelles Verlangen wieder. Ich hatte ein anderes Körpergefühl. Es war abgefahren zu merken, dass ich doch mehr Bock auf Sex habe, als ich vorher dachte. Das bezog sich nicht nur auf Sex mit anderen Menschen, sondern auch mit mir selbst. Ich habe, während ich die Pille nahm, so gut wie nie masturbiert – das hat sich jetzt sehr geändert. Insgesamt bin ich durch das Absetzen sexuell viel aktiver geworden, das Gefühl dabei hat sich auch intensiviert.Name wurde geändert, der richtige Name ist der Redaktion bekannt.Foto: Sophia GieseckeJessica, 28: „Panikattacke, Schwindel und taube Füße im Supermarkt.“Ich habe die Pille seit meinem 15 Lebensjahr bis zu meinem 26. Geburtstag genommen. Ich war davon überzeugt, dass sie das Richtige für mich ist, weil „jedes andere Mädchen in meinem Freundeskreis auch die Pille nimmt“. Ob ich mir bis dahin Gedanken über Nebenwirkungen gemacht habe? Nein, denn für mich gab es einfach keine Alternative und wenn nahezu jede Frau das Zeug schluckt, dann werden die Risiken überprüft worden sein.In den ersten paar Jahren hatte ich keinerlei negative Auswirkungen verspürt. 2013 fand ich mich das erste Mal mit einer Panikattacke, starkem Schwindelgefühl und tauben Füßen in einem Supermarkt wieder. Zu dem Zeitpunkt dachte ich noch nicht daran, dass die Pille vielleicht der Auslöser war, obwohl ich dann auch schon mit starker Migräne, immer mal wieder dem Gefühl von Herzrasen und Gefühlsausbrüchen zu Kämpfen hatte. Mehrfach war ich deswegen im Krankenhaus. Die Schmerzen im Brustbereich, das Gefühl von Herzrasen, konnte sich aber keiner erklären. Meine Panikattacken seien psychischer Natur. Und Migräne? Naja, die haben halt viele. In der Zeit las ich viele Studien über die ‘ach, so harmlose’-Pille und bekam plötzlich Angst. Ich wollte nicht mit einer Lungenembolie im Krankenhaus landen, ausgelöst durch ein Medikament, welches ich achtlos über Jahre zu mir nahm. Ich entschloss mich kurz nach meinem 26. Geburtstag die Pille abzusetzen. Was ich als Quittung mitbekam? Schlechte Haut, nicht nur im Gesicht sondern stellenweise auch im Dekolleté und auf dem Rücken. Aber auch: keine Panikattacken mehr seitdem, keine Migräneanfälle (maximal normale Kopfschmerzen), kein plötzlich auftretendes Herzrasen mehr.Foto: Sophia GieseckeKerstin, 31: „Ich hab überhaupt keine negativen Veränderungen bemerkt.“Ich hatte damals meinen ersten Freund und wir wollten beide eine doppelte Sicherheit haben. Also habe ich und er verhütet. Damals gab es auch nicht wirklich eine Alternative zur Pille. Die Pille war für das junge Mädchen und die Spirale für die Frau. Mein Frauenarzt hat mir auch gar keine andere Alternative vorgeschlagen. Und ich hab mir nichts dabei gedacht, es war für mich vollkommen okay eine kleine Pille jeden Tag zu schlucken.Da ich so jung war und keine Hautprobleme hatte, hab ich die leichteste am Markt bekommen. Ich hab überhaupt keine negativen Veränderungen bemerkt. Die Regelblutung war nicht mehr so stark, die Brüste sind ein bisschen gewachsen und ich habe sogar ein paar Kilo verloren. Also alles Dinge, die einen mit 15 Jahren nicht unbedingt stören – eher im Gegenteil. Die einzige negative Erfahrung die ich mit der Pille gemacht habe, war als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und die Pille wechseln musste, da meine Pille in Deutschland nicht zugelassen ist. 6 Monate hab ich die neue Pille, die viel stärker war als meine bisherige aber die schwächste am deutschen Markt, ausprobiert, aber es ging mir nicht gut. Emotionale Schwankungen, Gewichtszunahme und allgemeines Unwohlsein. Seitdem lass ich mir alle 6 Monate die Pille von Österreich schicken.Foto: Sophia GieseckeManuela, 28: „Ich hatte so schlimme Akne im Gesicht, dass ich mich für einige Flüge krank melden musste, weil ich mich so schämte.“Ich habe die Pille gut 15 Jahre lang durchgenommen und mich vor einiger Zeit entschlossen sie abzusetzen. Eigentlich hatte ich nie Probleme mit der Pille, bis ich 21 wurde und sie einmal vergessen hatte. Zwei Monate später wurde ich mit schlimmen Bauchschmerzen in die Klinik eingeliefert und mir wurde gesagt, dass ich eine Eileiterschwangerschaft habe und diese in einer OP entfernt werden muss. In der OP wurde mir mein linker Eileiter entfernt, da er vollkommen zerstört war.Mit 25 fing es dann an, dass mir, meistens nachts, unfassbar übel wurde und ich einige Nächte über der Kloschüssel verbrachte. Zuerst war da natürlich wieder die Panik einer Schwangerschaft, aber nach einigen Tests stellte sich heraus, dass ich die Zusammensetzung meiner Pille nicht mehr vertrug. Also wechselte ich die Pille. Von der ersten Alternative bekam ich schlimme Wassereinlagerungen in den Beinen, vor allem am Knöchel, und fühlte mich wie ein Elefant. Nach ein paar Wochen und einem erneuten Pillenwechsel durchlebte ich meine persönliche Hölle:Ich hatte so schlimme Akne im Gesicht, dass ich mich für einige Flüge krank melden musste [Anm. d. Red: Manuela arbeitet als Flugbegleiterin], weil ich mich so schämte. Meine Hormone spielten völlig verrückt, ich brach einfach so in Heulkrämpfe aus oder fing sinnlose Auseinandersetzungen mit meinem Freund an. Nach vier Wochen beschloss ich dann, die Pille abzusetzen. Ich fühlte mich seitdem erleichtert. Ich hatte ein gutes Gefühl, dass mein Körper es mir dankt.Name wurde geändert, der richtige Name ist der Redaktion bekannt.Foto: Sophia GieseckeSandra-Marie, 29: „Hätte ich früher gewusst, was für ein größtenteils entspannter und lebensfroher Mensch ich eigentlich bin, hätte ich die Pickel gerne in Kauf genommen.“Schon bei meinem ersten Besuch beim Frauenarzt wurden mir rezeptfrei zwei Packungen einer Pille zum Ausprobieren in die Hand gedrückt, die ich ohne jegliche Untersuchungen schon mal auf Verträglichkeit und „zum Üben“ testen konnte. Erst als ich den Wunsch äußerte, die Pille weiterhin auf Rezept zu bekommen, erfolgte die richtige Untersuchung. Dass dieser Ablauf absolut inakzeptabel ist, wurde mir erst im Laufe der Jahre bewusst, denn ich habe mich selbst mit den Nebenwirkungen auseinandergesetzt, über die mich mein damaliger Frauenarzt gar nicht aufgeklärt hat. Zwar hatte ich eine sichtbar reinere Haut und keine Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft, dafür bekam ich aber starke Stimmungsschwankungen und ausgeprägte Anzeichen einer Depression. All das konnte ich erst Jahre später auf die Pille zurückführen, bis dahin suchte ich das Problem lange einfach nur bei mir selbst.Schon kurz nach dem Absetzen hormoneller Verhütungsmittel habe ich mich wie wesensverändert gefühlt, wie ein neuer, ganz anderer Mensch. Ich war nicht mehr so leicht reizbar, emotional um einiges stabiler und auch mein Körper schien nun so zu funktionieren, wie es von der Natur vorgesehen ist. Klar, meine Haut ist öliger und vielleicht auch unreiner geworden, aber das ist nun mein einziges Problem, im Gegensatz zu einem früheren Auf und Ab der Gefühlswelt, das wesentlich schwerer zu ertragen war.Foto: Sophia GieseckeFranziska, 33: „Ich fing an zu weinen ohne Grund, war erschöpft und einfach ausgelaugt.“Mit 16 hatte ich meinen ersten festen Freund und nach einem Gespräch mit meiner Mutter vereinbarte sie einen Termin beim Frauenarzt für mich. Meine Freundinnen hatten mir bereits von weniger Unterleibsschmerzen und geregelter Menstruation berichtet, außerdem sollte sich das Hautbild mit Einnahme der Pille ebenfalls bessern. Alle nahmen sie und dadurch habe ich die Pille auch nie in Frage gestellt.In den ersten Jahren der Einnahme hatte ich keinerlei Probleme mit der Pille – im Gegenteil. Meine Haut wurde besser, ich hatte keine Regelschmerzen mehr und zugenommen habe ich auch nicht. Erst in den letzten 5 Jahren bekam ich jeden Monat zur Pillenpause starke Kopfschmerzen. Meine Ärztin meinte, dass sei der Entzug, den der Körper durch macht. Ich könnte es ja mal versuchen die Pille drei Monate durchzunehmen. Das tat ich und das ließ ich auch gleich wieder, nachdem ich aussah wie ein Schwamm, so viel Wasser hatte ich im Körper. Als ich die Ärztin wechselte und diese in meinem Anamnese Bogen was von meiner Migräne gelesen hat, verschrieb sie mir eine Östrogenfreie Pille, da das Schlaganfallrisiko viel zu hoch ist mit einer Kombi Pille. Mit dieser Pille ging es mir richtig dreckig. Ich fing an zu weinen ohne Grund, war erschöpft und einfach ausgelaugt. Ich hatte Haarausfall und wurde hauttechnisch zurück in die Pubertät befördert. Ich fragte meine Ärztin nach weiteren Alternativen und sie empfahl mir die Hormonspirale. Auf meine dezente Anfrage ob es an der Pille liegen könnte, dass meine Libido im Minusbereich tanzt, meinte Sie nur, ich sollte meinen Partner wechseln an der Pille liegt es nicht (Wir sind 10 Jahre zusammen und das sehr glücklich, aber okay). Nachdem ich mich belesen hatte, kam die Hormonspirale für mich aber auch nicht in Frage. In meiner Familie haben viele Frauen Brustkrebs und ich kriege den Gedanken nicht aus dem Kopf, dass es einen Zusammenhang geben könnte.Foto: Sophia GieseckeEva, 37: „Ich war immer eine schreckliche Heulsuse, sehr SEHR emotional, kaum belastbar und immer kurz vor der Depression.“Ich hatte als Jugendliche eine Hormonstörung (zu viel männliche Hormone) und habe die Pille mit 14 nicht zur Verhütung, sondern zum Einpendeln meines Hormonhaushalts bekommen. Das hat auch funktioniert, da bis zu meiner Schwangerschaft nicht klar war, ob ich überhaupt Kinder bekommen kann. Irgendwann, so ab 16 haben ja fast alle Mädchen die Pille genommen – gut war, dass ich bis dahin schon etwas Routine bei der Einnahme hatte, gerade, als es mit den Jungs losging. Außerdem war es gut, sich sexuell „austoben“ zu können, ohne eine Schwangerschaft zu riskieren. Meine Erfahrungen waren weitestgehend positiv – vieles an Nebenwirkungen habe ich aber erst begriffen, als ich sie abgesetzt habe.Ich habe die Pille abgesetzt, weil ich durch einen Einnahmefehler (Antibiotika) schwanger geworden bin. Nach der Geburt habe ich mich dann aber bewusst dagegen entschieden wieder mit der Pille anzufangen, da eine Freundin nachweislich durch eine durch die Pille verursachte Thrombose verstorben ist. Mit 21, total sportlich, Nichtraucherin. Außerdem fühlte mich wunderbar ohne die Hormone, so unglaublich stark. Ich war immer eine schreckliche Heulsuse, sehr SEHR emotional, kaum belastbar und immer kurz vor der Depression. Das war weg. Ich bin über mich hinaus gewachsen, habe mich aus Beziehungen gelöst, die mir nicht guttaten und nahm mein Leben in die eigene Hand. Heute kommt es mir vor, als wäre ich unter den Hormonen eine andere Person gewesen. Außerdem genieße ich im Einklang mit meinem Körper zu sein. Ich bin so unfassbar weiblich geworden und ich genieße es.Foto: Sophia GieseckePia, 32: „Vorher war ich total schmal und groß und nach ein paar Monaten hatte ich richtig große Brüste.“Bei einer Übernachtung bei meinem damaligen Freund hatte ich mit 14 zum ersten Mal Sex und nicht verhütet. Ich bin dann am nächsten Tag zum Frauenarzt gegangen und habe mir die „Pille Danach“ verschreiben lassen, was problemlos ging. In meinem Kopf gab es damals nur die Angst vor Schwangerschaft und nicht die Angst vor Geschlechtskrankheiten.Meine Mutter hat dann die leere Packung der „Pille Danach“ gefunden und mich gezwungen mit ihr zum Frauenarzt zu gehen. Die Pille war dann erst mal ganz gut gegen meine Akne. Ansonsten konnte ich erstmal keine Nebenwirkungen feststellen und meinem regen Sextrieb nachgehen, ohne mir Gedanken machen zu müssen.Die Probleme kamen dann erst nach ein paar Monaten. Ich hatte rapide zugenommen. Vorher war ich total schmal und groß und nach ein paar Monaten hatte ich richtig große Brüste und habe mich sehr geschämt. Damals brachte ich das alles aber nicht mit der Pille in Verbindung. Mit 23 änderte sich plötzlich was. Ich hatte ständig Magenprobleme und Durchfall und meine Libido ging im Laufe einiger Monate komplett verloren. Ich war in einer festen Partnerschaft. Meine Psychologin empfahl mir auf ein hormonfreies Verhütungsmittel umzusteigen. Nachdem ich die Pille abgesetzt hatte, kamen meine Pickel wieder und das war schon mein persönlicher Horror. Mein Selbstbild verschlechterte sich rapide, aber als ich dann merkte, dass Sex plötzlich wieder richtig Spaß machte und ich es nicht tat, um die Beziehung zu stabilisieren, sondern für mich, besserte sich auch das. Die Pickel normalisierten sich dann nach ein paar Monaten auf ein erträgliches Maß.Name wurde geändert, der richtige Name ist der Redaktion bekannt.Foto: Sophia GieseckeSamira, 27: „Meine Haut hat sich dann sehr stark verbessert und mir fiel es immer extrem leicht, die Pille regelmäßig zu nehmen.“Der größte Faktor für die Pille war definitiv die Verhütung. Ich habe eine Latexallergie, war in einer langen Beziehung und wir wollten keine Kondome mehr benutzen (jeder, der schon mal latexfreie Kondome benutzt hat, wird das nachvollziehen können). Ein weiterer Faktor waren Hautprobleme, die zu dem Zeitpunkt zwar nicht mehr extrem waren, aber es war ein zusätzliches Argument. Frauen in meiner Familie hatten bis dahin alle gute Erfahrungen mit der Pille gemacht und ich habe mich von meiner Frauenärztin damals gut beraten gefühlt – sie hat mir mehrere Optionen vorgestellt und vorher mit mir einen Hormontest gemacht, um zu sehen, welche Pille ich gut vertragen würde. Ich glaube, das ist nicht selbstverständlich, hat mich aber in der Entscheidung bestärkt.Meine Haut hat sich dann sehr stark verbessert und mir fiel es immer extrem leicht, die Pille regelmäßig zu nehmen, meine Tage wurden wesentlich leichter und schwanger war ich bisher auch nicht. Mittlerweile nehme ich die Pille seit fast 4 Jahren komplett ohne Pausen durch und habe auch damit absolut keine Schwierigkeiten. Mir ist klar, dass das nicht für jeden so easy funktioniert, ich bin aber super dankbar für sie.Name wurde geändert, der richtige Name ist der Redaktion bekannt.Foto: Sophia GieseckeClaudi, 27: „Erst nach und nach fand ich heraus, wie häufig gerade unter jungen Frauen Lungenembolien auftreten, die oft sogar tödlich endlich.“Als ich meinen ersten langjährigen Freund hatte, war die Pille für mich selbstverständlich, weil ich auf keinen Fall schwanger werden wollte und nur die Möglichkeiten Pille oder Kondom kannte. Meine Frauenärztin verschrieb sie mir, ohne zu zögern. In einem Nebensatz hieß es, dass die Pille das Thromboserisiko erhöhe, was mit 14 aber so weit weg für mich erschien wie ein Herzinfarkt. Auch als ich später rauchte und die Pille nahm, nahm ich das Risiko niemals ernst.Meine Haut wurde schlagartig so schön wie nie zuvor, außerdem wurden meine Brüste größer und die Periode schwächer. Alles erst einmal positive Faktoren, ich nahm die Pille damals tatsächlich im Nebeneffekt als Lifestyle Produkt wahr. Als ich eine neue Pille bekam, stürzte sie mich allerdings in wahnsinnige Stimmungstiefs, die schlagartig wieder weg waren, als ich sie abgesetzte. Das ließ mich zum ersten Mal stutzig werden, in welche Bereiche des Körpers und der Psyche die Pille Einfluss hat.Wenige Monate, nachdem ich mich mit 20 dazu entschlossen hatte sie abzusetzen – ich hatte sie knapp sechs Jahre genommen und einige Jahre davon geraucht – bekam ich nach einer Autofahrt von Berlin nach München eine Lungenembolie. Die Zeit, bis die Lungenembolie erkannt wurde, die Begleiterscheinungen (Lungen- und Rippenfellentzündung) und die Zeit nach der Diagnose waren sehr schwierig für mich, weil ich mich dieses Risikos nie bewusst gewesen war. Erst nach und nach fand ich heraus, wie sehr die Pille das Thromboserisiko erhöht und wie häufig gerade unter jungen Frauen Lungenembolien auftreten, die oft sogar tödlich enden. Auch dass es Thrombose-Risikofaktoren wie die Faktor-V-Leiden-Mutation gibt, wurde mir nie gesagt – eine Sache, die man unbedingt testen lassen sollte, bevor man je zur hormonellen Verhütung greift.Name wurde geändert, der richtige Name ist der Redaktion bekannt.Foto: Sophia GieseckeNicole, 38: „Natürlich bestätigt mir keine Ärztin, dass der hohe Blutdruck an der Pille lag.“Ich nahm die Pille mit Unterbrechungen in der Schwangerschaft und Stillzeit 21 Jahre lang.Ich bin immer gut mit der Einnahme zurecht gekommen, hatte keine Zwischenblutungen, keine Gewichtszu- oder -abnahme, keine mir bewussten Schwankungen. Allerdings begleitete mich seit der Pubertät immer eine regelmäßige Migräne. Im März 2015 stellte sich bei einem Arztbesuch heraus, dass mein Blutdruck extrem hoch sei (höchster Wert 205/175). Ich hatte das bisher nicht wahrgenommen. Der hohe Blutdruck hatte bereits mein Herz und meine Augen geschädigt (wenn auch reparabel). Ich bekam Beta-Blocker, die direkt anschlugen. Ein organischer Grund wurde allerdings nicht gefunden (keine chronische Erkrankung, sehr sportlich, gesunde Ernährung, Nichtraucherin, nicht adipös) – bis meine Ärztin mir sagte, ich solle die Pille absetzen. Nach einigen Überlegungen habe ich das getan und nach bereits zwei Zyklen musste ich die Beta-Blocker deutlich reduzieren, bis ich komplett darauf verzichten konnte. Natürlich bestätigt mir keine Ärztin, dass der hohe Blutdruck an der Pille lag.Nach dem Absetzen der Pille hatte ich keine Migräne mehr, kein Blutrauschen und meine Klaustrophobie ist besser geworden. Diese beziehe ich ganz stark auf den hohen Blutdruck, den ich anscheinend über einen langen Zeitraum hatte.Foto: Sophia GieseckeDiana, 25: „Ich nehme sie, weil sie ANSCHEINEND erstmal die beste Option ist wenn man noch nicht schwanger werden möchte“Ich habe mit 14 mit der Pille angefangen und dann immer wieder mal aufgehört und angefangen. Ich musste damals wegen zu starker Menstruation die Pille einsetzen, um die Periode zu regulieren. Theoretisch alles ok. Nur das man nach dem Absetzen erhebliche Probleme mit Depressionen bekommen kann. Ich hatte nach dem Absetzen definitiv Stimmungsschwankung und gar Auslöser für depressive Episoden. Ansonsten habe ich kaum Veränderungen gespürt. In dem Alter ändert sich ja theoretisch eh alles. Von Brustvergrößerung bis Gewichtsabnahme und -zunahme. Da wüsste ich jetzt leider nicht ob es mit den Pillen genau im Zusammenhang steckt. Genauso wie Hautprobleme.Ich nehme sie, weil sie ANSCHEINEND erstmal die beste Option ist wenn man noch nicht schwanger werden möchte und kein Kondom benutzt in der Partnerschaft. Dennoch ist die Pille leider nie ganz sicher bei mir weil ich leider noch Antidepressiva nehme und die wirken dann mit den Pillen nicht optimal. Sprich die Antidepressiva nehmen der Pille ein wenig Wirkung und somit ist sie nicht ganz sicher. Überlege aber mir eine Spirale einsetzen zu lassen, die wohl extra für junge Frauen gemacht wurde.Foto: Sophia GieseckeKlaudia, 33: „Ich fühlte mich nach dem Absetzen meiner Freiheit als Frau irgendwie beraubt.“Ich habe die Pille von 18 bis 30 genommen. Damals in meinem Alter war es ganz normal, die Pille zu nehmen, egal, ob man in einer festen Beziehung war oder nicht. Mit 18 war ich sogar im Vergleich zu meinen Freundinnen ein Spätzünder. Die Haut wurde von der Pille so gut wie nie zuvor, meine Brüste sind auf zwei Größen zugewachsen, worüber ich mich mit 18 gefreut habe. Und man konnte unbeschwerten Sex haben. Ich speziell bin da besonders Paranoid, was das Schwangerwerden angeht und die Pille hat mir auf jeden Fall mehr Sicherheit und ein Freiheitsgefühl gegeben.Im Sommer 2014 hatte ich nach dem Sonnenbaden plötzlich eine braune Pigmentierung auf der Oberlippe. Ich habe im Sommer Sommersprossen, deshalb dachte ich mir es wäre nichts wildes. Im Winter ging die Pigmentierung auch zurück. Der Sommer darauf war allerdings der Auslöser für die Absetzung der Pille. Ich hatte nicht nur einen braunen „Schnurrbart“ auf der Oberlippe, sondern auf meiner Stirn und den Wangen begann es plötzlich auch, fleckig zu werden, was mich dazu brachte das Ganze mal zu googeln. Plötzlich eröffnete sich für mich ein ganz neues Thema und ich stoß auf hunderte von Artikeln, welche die braunen Flecken auf die Pille zurückführen ließen. Mein Arzt hat mir bestätigt, dass das Östrogen in der Pille dafür verantwortlich ist und es kaum eine Alternative als das Absetzen gibt.Foto: Sophia GieseckeEve, 31: „Ich hatte einen Herzstillstand mitten in der Tram.“Das erste Mal wurde mir die Pille mit 14 verschrieben und abgesetzt habe ich sie dann mit 25. Ich habe mir die Pille verschreiben lassen, noch bevor ich überhaupt einen Freund hatte oder sexuell aktiv war. Wer nicht auf der Pille war, war echt out. Das war total wichtig, um endlich bei den Großen mitzumischen, denn man hatte ja auch vor bald mal rumzumachen und Kondome alleine sind ja nicht sicher. Und die Brüste werden davon wohl auch Größer. Das war in etwa alles, was ich damals über die Pille wusste.Ich war auf fünf verschiedenen Pillen, jede einzelne davon mit verheerenden Nebenwirkungen. Ich hatte chronische Nierenentzündung von der ersten Pille, die hab ich abgesetzt. Probleme mit den Nieren kamen danach nie wieder, dafür dann Depressionen und Angstzustände. Man hat mich dann zum Psychologen geschickt, aber ich hatte dem leider gar nichts zu erzählen. Dann, erneut gewechselt, war das Kopfchaos plötzlich wie weggeblasen, aber meine Libido dafür leider auch. Ich hatte damals diesen wunderschönen Freund und war unsterblich verliebt, aber Sex? Nein, danke, kein Bedürfnis. Keine Orgasmen mehr. Ich war am Boden zerstört. Die Beziehung ist zerbrochen. Nächste Pille – ich mache es kurz – endete im Herzstillstand mitten in der Tram in F-Hain. Ich hatte echt nochmal Riesenglück im Unglück, aber meine Venen waren über die Jahre von der Einnahme der Pille so verengt worden, dass mein Blut nicht mehr schnell genug zum Herz floss. Aber anstatt die Pille ein für allemal abzusetzen, setzte mich mein Arzt einfach auf eine schwächere, denn ganz absetzen, sei angeblich fast schädlicher, und würde meinen Hormonhaushalt nur unnötig durcheinander bringen. Beim letzten Versuch habe ich dann innerhalb total kurzer Zeit unkontrolliert zugenommen und das obwohl ich täglich renne und nichts an meiner Ernährung geändert habe.Ich wohne hauptsächlich in den USA, dort sind mehrere der Pillen, auf denen ich war, bereits vom Markt wegen nachweislicher Todesfälle aufgrund von Herzstillstand.Foto: Sophia GieseckeKatrin, 28: „Freundinnen erzählten, dass sie teilweise Monate lang ihre Regel gar nicht oder am Stück bekamen.“Beim ersten Mal habe ich die Pille genommen, weil ich starke Regelschmerzen mit Übelkeit und Erbrechen hatte, beim zweiten Mal weil ich in einer festen Beziehung war und beim dritten Mal war es irgendwie eine Kombination aus beiden Faktoren.Mit 14 bekam ich die Pille verordnet aufgrund von starken Regelbeschwerden, welche zuerst besser wurden, dennoch wieder auftraten. Bei der zweiten Pille hatte ich mit starken und lang andauernden Blutungen zu kämpfen, welche über mehrere Wochen andauern. Auch wenn es wohl normal sei, dass der Zyklus, durch Hormone verändert wird. Das letzte Mal als ich mich für die Pille entschieden hatte ich Symptome wie etwa Übelkeit, Erbrechen, Magen u.- Unterleibsschmerzen, Schwindel, Appetitlosigkeit, Diarrhö und Sehstörungen. Aus diesem Grunde, habe ich die Pille sofort abgesetzt und es gab keinerlei Anzeichen mehr.Es war direkt zu spüren, wie gut es meinem Körper tat, die Pille abzusetzen. Ich bin selbst kein Freund von Medikamenten, es sei denn, sie sind pflanzlich oder homöopathisch. Allerdings sollte jede Frau für sich selbst entscheiden, denn nicht alle haben mit solchen Nebenwirkungen zu kämpfen.Foto: Sophia GieseckeAnne, 37: „Ich habe lange gebraucht, um meinen weiblichen Zyklus schätzen zu lernen.“Ich habe angefangen die Pille zu nehmen, weil meine Mutter meinte, meine Regelschmerzen würden davon weniger werden. Da ich sexuell sehr aktiv bin und lange Zeit in festen Beziehungen lebte, schien es die einfachste Methode, wenn ich Hormone nehme und bin lange Zeit dabei geblieben. Ich habe nach meiner 3. Schwangerschaft mit 35 wieder mit der Pille angefangen und geriet diesmal in einen Nervenzusammenbruch, welcher erst nicht mit der Pille in Verbindung gebracht wurde, da ich ja keine Probleme zuvor hatte.Ich bin alleinerziehend und in dieser Zeit war ich viel alleine, hatte ein paar private Probleme und Schlafmangel. Ich nahm die Pille als mein Sohn ca 7 Monate alt war. Plötzlich hatte ich das Gefühl all dem nicht mehr gewachsen zu sein. Ich war nervös und unruhig und begann auf einmal bis zu 3 Tage die Woche zu heulen und fiel in ein tiefes lustloses Loch.Ich bekam durch eine Einrichtung einen Platz bei einer Heilpraktikerin der Psychotherapie und die Pille wurde schnell in Betracht bezogen. Ich las die Nebenwirkungen und da stand: 1 von 100 Frauen leiden an nervösen Zuständen bis Angstzuständen. Das beschrieb die Situation total und ich setzte die Pille ab. Es ging mir innerhalb 2 Wochen wieder besser. Meine Herausforderungen blieben, aber ich fühlte mich stark genug diese zu bewältigen.Foto: Sophia GieseckeLynn, 32: „Mir wurde die Pille immer einfach verschrieben.“Schon als Teenager hatte ich Schwierigkeiten und Unregelmäßigkeiten mit meinem Zyklus, durch zu viele männliche Hormone in meinem Körper. Durch mein damaliges Übergewicht und auch zu viel Testosteron hatte ich über manche Perioden keine Regelblutung, manchmal ein ganzes halbes Jahr. Der damalige Arzt, zu dem ich ging, um dem Problem nachzugehen, verschrieb mir ohne auf meine konkreten Fragen einzugehen, direkt die Pille. Durch diese hatte ich vorerst wieder regelmäßig eine Blutung. Das fand ich großartig, ich wusste, wann ich bluten würde, ich konnte planen, es war super.Leider nahm ich immer mehr zu und hatte zu krasse Stimmungsschwankungen bis hin zu depressiven Phasen. Diese Nebenwirkungen hatte ich vorerst nicht auf die Pille geschoben. Über die Jahre erst kam ich hinter die eigentliche Ursache. Ich setzte sie ab. Meine Stimmungsschwankungen hörten auf, ich nahm ab, aber die Blutung fiel nach einigen Monaten wieder aus. Ich ging zu unterschiedlichen Frauenärztinnen, von denen in all den Jahren keine wirklich je bewusst an die eigentliche Ursache meines Hormonhaushaltes ging. Mir wurde immer einfach die Pille verschrieben. Die setzte ich eigenständig immer wieder aus, bis ich vor etwa 1,5 Jahren beschloss, komplett darauf zu verzichten und mich selbständig zum Ziel zu kommen. Ich kenne meinen Körper besser, und bin durch ausgewogene Ernährung, Stressreduzierung und Achtsamkeit im Alltag für meinen Körper dahin gekommen, das mein Hormonhaushalt gesund ist. Ich habe dadurch inzwischen Schmerzen während der Blutung, die hatte ich zuvor nicht. Ohne die Pille ist man schon gezwungen, sich mit seinem eigenen Körper und seiner Fruchtbarkeit auseinanderzusetzen. Man kennt ihn besser und muss auch mal sorgsamer mit sich umgehen.Foto: Sophia GieseckeKatrin, 35: „Ich hatte quasi dauerhafte PMS.“Ich nahm die Pille seit ich 17 oder 18 Jahre alt bin, später stieg ich dann auf den Nuvaring um. Ich hatte meinen ersten festen Freund und irgendwie stand es für mich gar nicht zu Debatte, nicht die Pille zu nehmen. In meinen Zwanzigern habe ich immer mal wieder Pausen von der hormonellen Verhütung gemacht, zum Beispiel wenn ich gerade keinen festen Freund hatte.An den ersten Tagen einer neuen Packung war mir immer kotzübel und ich bekam Migräneattacken, die ich weitestgehend ignoriert habe. Aufgrund der Übelkeit bin ich irgendwann auf den Nuvaring umgestiegen. Die Übelkeit war weg, die Migräne blieb, aber es war irgendwie ok.Im Frühjahr 2016 habe ich dann gemerkt, dass ich immer grummeliger wurde, quasi dauerhafte PMS hatte, verspannt war und die Migräneattacken immer häufiger und schlimmer wurden. Dank einer App mit der ich meinen Zyklus beobachtet habe, konnte ich nachvollziehen, dass viele dieser Symptome im Zusammenhang mit meinem Zyklus standen. Parallel erschienen in den Medien immer mehr Beiträge über die negative Effekte von hormoneller Verhütung, in denen ich mich wieder fand. Also hatte ich letzten Herbst genug und habe Schluss gemacht mit der hormonellen Verhütung. Migränen habe ich noch immer, aber die Attacken fallen wesentlich leichter aus und kommen immer seltener. Auch emotional geht es mir viel, viel besser. Mittlerweile bin ich mir sicher, dass der Verzicht auf Hormone der richtige Schritt war.Foto: Sophia GieseckePaula 25: „Seit ich vor 2 Jahren zur Mini-Pille gewechselt bin, habe ich auch meine Periode fast gar nicht mehr, worüber ich mich auch nicht beschwere.“Ich nehme die Pille seitdem ich 18 bin durchgehend. Ich habe hautsächlich angefangen die Pille zu nehmen, um Nebenwirkungen der Periode entgegenzuwirken. Ich hatte mit extremen Unterleibschmerzen und Migräne zu kämpfen. Migräne hatte ich schon immer, aber es wurde durch die Periode noch verstärkt und kam öfter. Die Pille als Verhüngsmittel zu verwenden war daher für mich eigentlich eher ein erfreulicher Nebeneffekt. Ich habe mit der Pille überwiegend positive Erfahrungen gemacht. Die einzig negative Nebenwirkung war, dass ich etwas zugenommen habe. Aber dafür sind die Unterleibschmerzen komplett verschwunden und die Migräne kommt nur noch selten und ist schwächer. Seit ich vor zwei Jahren zur Mini-Pille gewechselt bin, habe ich auch meine Periode fast gar nicht mehr, worüber ich mich auch nicht beschwere.Name wurde geändert, der richtige Name ist der Redaktion bekannt.Foto: Sophia GieseckeLaura, 24: Ich machte zweierlei Arten von Erfahrungen: einerseits die (Neben-)Wirkungen der Pille, andererseits der Umgang meiner Mitmenschen – Frauenärztinnen und Partner – mit mir und meinen Bedenken. Diese Erfahrungen waren zum größten Teil negativ: extreme Stimmungsschwankungen bis hin zu depressiven Phasen, die auf dem ersten Präparat, das ich verschrieben bekam, so krass waren, dass ich es wirklich mit der Angst zu tun bekam und mir ein anderes Präparat verschreiben ließ – auf Eigeninitiative hin, da ich zum Glück schon damals immer selbst recherchierte, da eine Aufklärung über Nebenwirkungen auf ärztlicher Seite so gut wie gar nicht stattgefunden hatte, abgesehen von „Gewichtszunahme“. Darüber hinaus hatte und habe ich bis heute nicht das Gefühl, dass ich von den jeweils behandelnden Ärztinnen in meiner Schilderung der psychischen Nebenwirkungen auf ganzer Linie ernst genommen werde. Die psychischen Probleme traten auch in der zweiten und dritten Einnahmephase auf, bei letzterer kamen dann noch ein Libidoverlust sowie üble Migräneattacken dazu, die mich jeden Monat mindestens einen ganzen Tag lang komplett aus dem Verkehr gezogen haben und auch nach Änderung der Dosierung bzw. Einnahmeweise abklangen. Zum Verhalten meiner Partner in festen Beziehungen: Ich kann nicht sagen, dass ich wirklich „gezwungen“ wurde, die Pille zu nehmen, aber das Argument, ein Kondom fühle sich schlicht „nicht so gut“ an, kam regelmäßig aufs Tableau, der Druck war also definitiv da und ich damals noch zu unsicher und sogar eingeschüchtert, um vehement für mich selbst einzustehen.Foto: Sophia GieseckeSissi, 29: „Ich hatte Glück mit meiner Pille, denn es hat vom ersten Tag an geklappt.“Ich bin damals in eine langfristige Beziehung eingegangen und war auf der Suche nach einer simplen Verhütungsmethode. Das war tatsächlich die einzige Motivation, ich hatte sonst keine Beschwerden. Ich bin glücklicherweise bisher verschont worden schmerzvolle Tage zu haben oder ganz intensive PMS. Ich hatte meine Frauenärztin nach potentiellen Verhütungsmethoden gefragt und ihre Empfehlung war die Pille an erster Stelle. Da ich davor keine Erfahrungen mit der Pille gemacht hatte, wollte ich es einmal ausprobieren. Ich fand die Pille am zuversichtlichsten und einfachsten für mich zu managen.Ich hatte Glück mit meiner Pille, denn es hat vom ersten Tag an geklappt. Ich musste weder auf eine andere Pille umsteigen noch hatte ich Nebenwirkungen. Ich fühlte mich so wie immer und hatte zudem den Vorteil, dass mein Menstruationszyklus regelmäßig wurde. Davor kamen meine Tage immer wann immer sie Lust hatten und nachdem ich mit der Pille angefangen hatte, gab es keine Überraschungen mehr und ich war immer vorbereitet.Der einzige Punkt, bei dem ich mir nicht so sicher bin, ob das zum Teil an der Pille lag oder an meinem persönlichen Zustand, ist mein Libido. Kann sein, dass durch die Pille mein Verlangen nach Sex etwas weniger wurde.Ich war zwei Monate auf reisen und hatte keine Zeit mir ein neues Rezept zu holen. Als ich wieder kam, haben mein Freund und ich nur mit Kondom verhütet und ich fand es nicht so “lästig” wie ich immer dachte. So sah ich keine Notwendigkeit nach der Pause wieder mit der Pille anzufangen. Nachdem ich die Pille abgesetzt hatte, fühlte ich mich wie immer. Keine bemerkbaren psychischen Schwankungen oder sonstige körperlichen Änderungen. Auch das Thema Libido hat sich nicht deutlich verändert. Der einzige Nachteil ist, dass meine Menstruation wieder unregelmäßig einsetzt.Foto: Sophia GieseckeSophia, 37: „Diese unglaubliche Schwere, Perspektiven- und Hoffnungslosigkeit legten sich über mein Leben wie ein schwarzer Schleier.“Als ich mit meinem ersten Freund zusammenkam und regelmäßig Sex hatte, schien es das Natürlichste und Naheliegendste der Welt zu sein, mir die Pille verschreiben zu lassen.Zusätzlich zu leichten Nebenwirkungen, wie Spannungen in den Brüsten, verursachte die Pille bei mir schwere Depressionen. Ich habe NIE davor oder danach mit Depressionen zu tun gehabt. Es gab Tage, da konnte ich nicht in die Schule gehen, habe stundenlang im Bett gelegen und geheult. Nach etwa einem Jahr Pille erreichte dieser Zustand seinen Höhepunkt. Mein Arzt nahm mich nicht ernst. Er erklärte mir, dass so eine starke Depression nicht auf die Nebenwirkungen der Pille zurückzuführen sei und stellte mir eine Überweisung zu einem Psychiater aus. Außerdem erläuterte er schnippisch: „Wissen Sie, es gibt keine Alternative, Kondome sind nicht sicher auf die Dauer und ich nehme an, ein Kind wollen sie ja jetzt auch noch nicht, oder?“ Da war ich 18.Eine Woche, nachdem ich die Pille abgesetzt hatte, waren die Depressionen KOMPLETT verschwunden und sind bis zum heutigen Tag nie wieder gekommen. Danach habe ich viel recherchiert und von vielen Frauen gehört, die diese Nebenwirkungen hatten. Ich finde es unverantwortlich, dass Frauen bis heute diesbezüglich nicht ernst genommen und als „verrückt“ oder „hysterisch“ abgetan werden.Foto: Sophia GieseckeMartyna, 28 Jahre: „Meine Migräne ist um 90 % besser geworden – für mich ein Gottesgeschenk!“Ich nehme die Pille insgesamt schon 10 Jahre. Mit 16 hatte ich meinen ersten festen Freund, also nahm meine Mutter mich ganz selbstverständlich mit zum Frauenarzt und ich kam mit einem 6-Monats-Rezept wieder heraus. Ich versuchte die Pille als Single mit 25 abzusetzen, bemerkte jedoch schnell, dass meine Migräne sich extrem verschlimmerte, sobald mein Östrogenspiegel fiel. Also nahm ich nach Absprache mit meinen Ärzten wieder durch, ohne monatliche Pause. Dies sei besser für meinen Körper als alle 3 Wochen Triptane zu nehmen, sagten sie.Meine Haut ist toll, ich habe meine Regelblutung wegen der Durchnahme nicht und dadurch ist meine Migräne ist um 90 % besser geworden – für mich ein Gottesgeschenk! Trotzdem möchte ich jetzt die Pille absetzen. Ich rauche und das ist eine böse No-No-Kombination, für die ich regelmäßig von meiner Frauenärztin gemaßregelt werde. Außerdem glaube ich fast, dass die Durchnahme sich mittlerweile zum Placebo-Effekt entwickelt hat. Nach fast 10 Jahren möchte ich meinem Körper die Chance geben, sich hormonell einzupendeln und schauen, ob sich an meiner Migräne etwas verändert hat.Ich würde mir trotzdem einfach nur wünschen, dass Frauenärzte aufhören, jedem 15 jährigen Mädchen dieses Präparat zu verschreiben.Foto: Sophia GieseckeLike what you see? How about some more R29 goodness, right here?Die Risiken von Rauchen bei hormoneller VerhütungIch habe die Pille abgesetzt11 Fakten über das Absetzen der Pille

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